Wie funktioniert Google?

von | Jul 13, 2017 | Über Google

Damit Google es schaffen kann, die über 60 Billionen und ständige wachsende Zahl an unterschiedlichen einzelnen Seiten im Internet durchgehend zu durchsuchen und innerhalb einer Achtel Sekunde die besten Ergebnisse, für täglich mehr als 3 Milliarden Suchvorgänge, auszuspucken, muss Google einiges an Arbeit aufwenden!

Damit das in dieser kurzen Zeitspanne überhaupt machbarbar ist, lassen sie Programme und Algorithmen für sich arbeiten, um das Internet ständig zu durchforsten, die Änderungen zu speichern, und anschließend ihren riesigen Datenspeicher möglichst rasch nach den besten Sucherergebnissen zu durchforsten. Das Ganze läuft in etwa so ab:

Crawling und Indexierung

Google schickt kleine Programme, sogenannte Webcrawler, durchs Netz die von einer Seite zur nächsten wandern, indem sie deren Verlinkungen folgen. Die Seiten die von einem Crawler besucht wurden, werden nach ihrem Inhalt und einigen anderen Faktoren sortiert und in sehr verkürzter Form im sogenannten Google-Index abgespeichert.

Die Crawler besuchen über 20 Milliarden Webseiten am Tag und haben damit bereits mehr als 100 Millionen Gigabyte an Daten im Google-Index gespeichert.

Algorithmen

Um dem Google User die optimalen Ergebnisse zu liefern, verwendet Google selbstgeschriebene Programme und Formeln. Diese Algorithmen versuchen, zum einen besser zu verstehen wonach gerade gesucht wird, und zum anderen, basierend auf dem Ergebnis, die wirklich relevanten Seiten aus dem Google-Index zu suchen.

Das bedeutet also, es ist sehr wichtig, dass Seiten die auch gefunden werden sollen, im Google-Index gespeichert sind. Man erreicht dies zum Beispiel entweder, indem man sich bei Google Webmaster-Tools anmeldet und eine XML-Sitemap reinreicht, oder, man verlinkt von einer Webseite die bereits indexiert ist, auf seine eigene Seite.

Ranking Faktoren

Die ausgewählten Seiten werden nun nach Relevanz zum betreffenden Suchbegriff sortiert, indem dabei über 200 Ranking-Kriterien beachtet werden und anschließend als Suchergebnisliste, in einer durch diese Kriterien bestimmten Reihenfolge, ausgespuckt.

 

Die Google Entwickler arbeiten ständig an der Verbesserung der Algorithmen, um die verschiedensten Arten von Spam zu bekämpfen und seinen Usern ausschließlich relevante Ergebnisse zu liefern. Einiges an Spam wird automatisch entfernt, andere Seiten werden sogar manuell untersucht und gegebenenfalls manuell entfernt. Deswegen ist es auch so wichtig, sich stets an die Google-Richtlinien für Webmaster zu halten, damit die eigenen Seiten auch auf längere Sicht in den Ergebnislisten von Google bleiben.

Tina studiert derzeit E-Commerce und Online-Marketing im Master, ist Inhaberin von WebBoost und arbeitet nebenbei als IT-Technikerin. Tina Lentschik

Inhaberin, WebBoost

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